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ORGEs WELT




Buchen Sie Orge Zurawski als Musiker oder Schauspieler:


  • litererisch-musikalische Programme mit Gitarrenbegleitung, solo oder zu zweit
  • von Ringelnatz bis Goethe
  • deutsche Volkslieder
  • Heiteres aus dem vollen Leben
  • Thüringer Mundart, Lieder und Geschichten
  • Jiddisch: Lieder, Witze, Geschichten allein oder zu zweit mit musikalischer Begleitung
  • Unsinniges und Tiefsinniges
  • Lesungen
  • Weihnachtsprogramm/Weihnachtsmann
  • ein Nachmittag bei Orge:
    Goethe-Programm: Wanderung ab Beulbar (AmViehTheater) durch den Schlossgrund nach Waldeck (Goethe 1775, Alte Försterei), insgesamt ca. 2 Stunden Wanderung, anschließend im AmViehTheater in Beulbar Kaffeetrinken und heiteres Programm (wenn gewünscht)

    • alles auch im AmViehTheater oder im Wohnhaus am Kamin oder Ofen (max. 20 Personen)
    • individuelle Programme für Geburtstage, Jubiläen, Feiern usw.
    • an allen Orten möglich
    • alles nach persönlicher Absprache telefonisch unter 036692 / 225 00

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Dankbar und mit heiterem Blick – Das AmViehTheater zu Beulbar


Georg „Orge“ Zurawski feierte im März seinen 75. Geburtstag und blickt in diesem Jahr auf die inzwi­schen zehnjährige Erfolgsgeschichte seines „AmViehTheaters" zurück. Das theater-, musik- und kultur­begeisterte Publikum gratuliert zum Doppeljubiläum und darf sich auf kommende Veranstaltungen in Beulbars dörflicher Idylle freuen.
Ganz richtig: „AmViehTheater“, nicht „Amphitheater“. Im gleichwohl augenzwinkernd pfiffigen wie originellen Wortspiel betont Georg „Orge“ Zurawski die in erster Linie akustische Nähe seines kleinen Sommertheaters zum antiken römischen Theaterrundbau - selbstbewusst und in dankbarer, stiller Freude auf das in Jahren Geleistete. Das Dörfchen Beulbar liegt nur wenige Kilometer südlich von Thalbürgel, eingebettet in die anmutige, hügelige Landschaft des Gleistals. Und am Ortsrand, direkt neben „Orges“ Wohnhaus, finden die Besucher das AmViehTheater. Das natürliche Halbrund des sanft ansteigenden Wiesenhangs lud ihn vor Jahren wohl geradezu dazu ein, seine Dorftheatervision direkt vor der Haustür zu verwirklichen und die bezaubernde Freilichtspielstätte zu errichten. Ein Rundgang durch die heutige Anlage lässt kaum noch erah­nen, welch immenser körperlicher Einsatz zunächst gefordert war. Da mussten Erdmassen in unzähligen Schubkarrenladungen abgetragen und das Erdreich der künftigen Sitzreihen entsprechend modelliert werden, damit diese schließlich durch Holzschwellen verfestigt werden konnten. Der Talgrund erwies sich als bestens für die kleine überdachte Bühne geeignet, und oben am Wohnhaus wurden Getränke- und Imbissstände für die Pausenversorgung der Besucher errichtet.
Seit einem Jahrzehnt präsentiert das „AmViehTheater“ seinem Publikum nun alljährlich zwischen Mai und September wechselnde musikalisch-literarische Abende: Musik verschiedener Stilrichtungen, Lyrik und Prosa in Solo- wie auch Ensembledarbietungen, Heiteres und nachdenklich Stimmendes. Der sommerliche Sternhim­mel als Theaterkuppel, vor der Bühne die lodernden Flammen der Feuerschale, das ein wenig geheimnisvolle „faradaysche Pferd“ als unumstrittener(!) Schutz vor Gewitterunbilden und dazu das in unmittelbarer Nähe weidende Vieh bilden in ihrer Summe eine Ku(h)lisse ländlichen Charmes.
Der Hausherr „Orge“, welterfahrener, lebenskluger, vor Energie sprühender Allrounder der darstellenden Kunst - also Sänger, Schauspieler, Geschichtenerzähler -, dazu auch Landwirt, Restaurator und als akribischer Tagebuch­schreiber auch Chronist seines Lebens, erfüllt sich im heimatlichen Beulbar einen Lebenstraum. Er nimmt sich aber auch Zeit, auf Wunsch bei Privat- oder auch Vereinsfesten und -feiern als künstlerischer Unterhalter mitzuwirken, sei es singend, musizierend oder als fabulierfreudiger Erzähler.
In Zusammenarbeit mit dem Verein „Freunde des AmViehTheaters" reifen Ideen, entstehen die Sommer­programme, werden notwendige bauliche Veränderungen und auch manch weitere gestalterische Finesse realisiert. Dank reicher Erfahrungen aus seiner aktiven bühnenkünstlerischen Zeit als Sänger (Bass) und Schau­spieler (Engagements in Eisenach, Karl-Marx-Stadt und Halle/S.) sowie vielfältiger Kontakte zu anderen Künstlern besteht kein Mangel an konzeptionellen Ideen.
So finden in der laufenden Saison bis September ins­gesamt sechs Veranstaltungen statt. Erst kürzlich gab es ein Doppelkonzert, bei dem auch „Orge“ als Spre­cher, Sänger und Gitarrist mitwirkte: jiddische Lieder und Geschichten im Vorprogramm und die musikalisch-lyri­sche Meditation „Die Schöpfung“ im Hauptteil. Er selbst sah diesen Abend als ein Geschenk — an seine Freunde und an sich selbst — und resümierte rückblickend auf seine 75 Lebensjahre: „Freud und Leid eines erfüllten Lebens, aber auch des Glücks gedenkend, in dieser wun­derbaren Natur mit dem weiten Blick über den Bach­grund, die Berge, Katz' und Maus, Vogel und Haus, der Mensch in Harmonie mit der Umwelt vereint — das ist mein Verständnis von Schöpfung. In großer Dankbarkeit und mit heiterem Blick auf das Kommende.“

Margit Pantke
(Ginkgo Blätter - Heft 24 - Sommer 2013)



Ingeborg Stein/Erik Buchholz - Orges welttheater







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Orge Zurawski
Ortsstraße 16
07616 Beulbar
Tel. 036692 / 225 00

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